Google Ads Conversions fehlen oder werden nicht erfasst: 12 Ursachen und wie du sie in einer Stunde prüfst
Warum Google Ads plötzlich weniger Conversions zeigt als dein Shop oder CRM, wie du in zehn Minuten eingrenzt, wo sie fehlen und wie du alle 12 Ursachen in einer Stunde nacheinander prüfst.
Das Werbekonto zeigt seit Tagen weniger Bestellungen als der Shop und niemand weiß, ob das Tracking oder der Umsatz eingebrochen ist
Zehn Minuten Triage mit der richtigen Spalte, dann 12 Ursachen in vier Gruppen mit Symptom, Prüfung und Lösung nacheinander abhaken
Weniger Conversions heißt selten weniger Verkauf
Der typische Auslöser: Die Conversions im Werbekonto liegen seit einer Woche unter dem gewohnten Niveau, die Kampagnen laufen wie immer. Im Shop oder im CRM sieht derselbe Zeitraum normal aus. Beide Zahlen können nicht stimmen.
In fast allen Fällen, die wir prüfen, ist nicht der Umsatz eingebrochen, sondern die Meldung an Google. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Solange die Meldung fehlt, optimiert Google deine Gebote auf ein falsches Bild. Das kostet jeden Tag Geld.
Dieser Leitfaden führt dich in einer Stunde durch die Prüfung: zehn Minuten Triage, dann 12 Ursachen mit Symptom, Prüfung und Lösung, am Ende ein Protokoll. Wenn du das Conversion-Tracking noch gar nicht eingerichtet hast, ist der Leitfaden Google Ads Conversion-Tracking einrichten der bessere Einstieg.
Zehn Minuten Triage: Wo fehlen die Conversions?
Drei Schritte, bevor du irgendetwas anfasst.
1. Die richtige Spalte lesen
Die Standardspalte “Conversions” ordnet jede Bestellung dem Tag des Klicks zu, nicht dem Tag der Bestellung. Google beschreibt das in der Hilfe zu den Conversion-Spalten: Ein Klick von letzter Woche, der diese Woche zur Bestellung führt, wird in die letzte Woche zurückgeschrieben. Für die Fehlersuche ist das fatal. Ein Tracking, das an einem Dienstag komplett ausfällt, sieht in dieser Spalte wie ein schleichender Rückgang über zwei Wochen aus, weil die Klicks der Vortage noch nachträglich Bestellungen bekommen.
Blende deshalb die Spalte “Conversions (nach Conv.-Zeit)” ein. Sie zählt jede Bestellung an dem Tag, an dem sie passiert ist. Lege daneben die Bestellungen pro Tag aus dem Shop oder die Anfragen pro Tag aus dem CRM. Wo die beiden Linien auseinanderlaufen, hat der Ausfall begonnen. Merke dir das Datum, es ist deine stärkste Spur.
Nur Bestellungen nach einem Anzeigenklick landen überhaupt in Google Ads. Erwarte also nicht, dass die Zahlen gleich sind. Erwarte, dass das Verhältnis stabil bleibt.
2. Die Statusliste der Conversion-Aktionen
Unter Zielvorhaben und Conversions findest du jede Conversion-Aktion mit einem Status. Google stellt die Beschriftungen gerade um, je nach Konto siehst du eine von zwei Fassungen. Die ältere Fassung unterscheidet:
| Status | Bedeutung laut Google | Was das für dich heißt |
|---|---|---|
| Nicht bestätigt | Google hat das Tag noch nie gesehen | Tag nicht eingebaut oder auf der falschen Seite |
| Keine aktuellen Conversions | Google sieht das Tag, hat aber seit sieben Tagen keine Conversion erfasst | Tag lebt, die Zählung scheitert oder es fehlt Traffic |
| Conversions werden erfasst | Tag gesehen, Conversions in den letzten sieben Tagen | Alles gut, weiter zur nächsten Aktion |
| Tag inaktiv | Google sieht das Tag nicht mehr und hat seit sieben Tagen nichts erfasst | Tag ist nach einer Änderung verschwunden |
Die neuere Fassung sagt Aktiv, Handlungsbedarf, Falsch konfiguriert, Warten auf Conversions und Entfernt. “Falsch konfiguriert” entspricht dem alten “Tag inaktiv”, “Warten auf Conversions” dem alten “Keine aktuellen Conversions”.
Das Wort “Inaktiv” allein ist keine eigene Stufe. Es fasst die beiden Fälle zusammen, in denen sieben Tage nichts kam. Der Unterschied entscheidet, wo du suchst: “Tag inaktiv” heißt Gruppe 1, “Keine aktuellen Conversions” heißt Gruppe 2. Google zeigt daneben, wann das Tag zuletzt gesehen und wann zuletzt eine Conversion erfasst wurde. Vergleiche das mit dem Datum aus Schritt 1.
3. Das Conversion-Fenster
Jede Conversion-Aktion hat ein Klick-Conversion-Fenster, standardmäßig 30 Tage. Hat jemand das Fenster verkürzt, verschwinden alle Bestellungen, die später nach dem Klick kamen. Änderungen wirken nur nach vorn. Öffne den Änderungsverlauf des Kontos. Steht dort am Ausfalldatum ein Eintrag, bist du nach zehn Minuten fertig und in Gruppe 4.
Gruppe 1: Das Tag feuert nicht
Kennzeichen: Status “Tag inaktiv” oder “Nicht bestätigt”. Im Tag Assistant oder im Netzwerk-Tab des Browsers siehst du auf der Dankesseite keinen Aufruf an Google.
1. Ein Theme- oder Plugin-Update hat das Tag entfernt oder verschoben
Symptom: Der Ausfall beginnt exakt an einem Tag, an dem jemand am Shop gearbeitet hat. Bei WordPress steht das Datum im Update-Verlauf, bei Shopify im Theme-Verlauf.
Prüfung: Öffne die Dankesseite nach einer Testbestellung mit dem Google Tag Assistant. Feuert dort weder das Google-Tag noch der Conversion-Aufruf, ist das Tag weg. Feuert es auf der Startseite, aber nicht auf der Dankesseite, sitzt es auf der falschen Seite. Häufig hat ein neues Theme die Vorlage der Bestellbestätigung ersetzt oder ein Caching-Plugin lädt Skripte verzögert.
Lösung: Tag über den Tag Manager oder die Plattform-Integration einbauen, nicht per Hand in eine Theme-Datei. Dann überlebt es das nächste Update. Danach mit dem Tag Assistant bestätigen, damit der Status wieder auf “Conversions werden erfasst” springt.
2. Shopify hat am 26. August 2026 die alten Skripte abgeschaltet
Symptom: Shopify-Shop ohne Plus, der Rückgang beginnt Ende August und sieht in der Standardspalte wie ein sanfter Abfall aus. Meta zeigt gleichzeitig einen harten Knick.
Prüfung: Shopify hat für Shops ohne Plus am 26. August 2026 die Script Tags auf der Bestellstatusseite beendet, zusammen mit dem Feld für zusätzliche Skripte. Wenn dein Conversion-Tag dort eingetragen war, läuft es seither nicht mehr. Schau unter Einstellungen, Checkout, ob dort alter Code steht oder stand.
Lösung: Das Tag über die Google & YouTube App, ein Custom Pixel oder eine serverseitige Meldung neu einbauen. Der Artikel Seit zwei Wochen sieht Google weniger Bestellungen als dein Shop geht die drei Wege durch.
3. Der Tag-Manager-Container ist nicht veröffentlicht
Symptom: Im Tag Manager sieht alles richtig aus, der Vorschau-Modus funktioniert, im Werbekonto kommt trotzdem nichts an.
Prüfung: Öffne im Tag Manager die Versionsliste. Steht die aktuelle Version auf “Entwurf” oder liegt die letzte Veröffentlichung vor dem Ausfalldatum, ist die Ursache gefunden. Ein zweiter Klassiker: Der Container ist veröffentlicht, aber der Trigger des Conversion-Tags passt nur auf eine alte URL der Dankesseite.
Lösung: Veröffentlichen, Testbestellung, Tag Assistant. Halte fest, wer im Container veröffentlichen darf.
Gruppe 2: Das Tag feuert, aber Google zählt nicht
Kennzeichen: Status “Keine aktuellen Conversions”, der Aufruf an Google ist im Netzwerk-Tab sichtbar, im Konto kommt trotzdem nichts an. In dieser Gruppe gehen die meisten Stunden verloren, weil das Tag ja offensichtlich läuft.
4. Die Transaktions-Kennung fehlt oder ist immer gleich
Symptom: Bestellungen kommen an, aber deutlich weniger als im Shop. Oder ein Sprung nach unten nach einer Umstellung des Checkouts.
Prüfung: Google nutzt die Transaktions-Kennung, um doppelte Meldungen auszusortieren. Kommt eine zweite Conversion mit derselben Kennung für dieselbe Aktion, behandelt Google sie als Duplikat und zählt sie nicht. Steht in deinem Tag eine feste Kennung oder ein leerer Wert, zählt Google genau eine Bestellung und verwirft den Rest. Sieh dir im Netzwerk-Tab zwei Testbestellungen an: Der Parameter für die Transaktion muss sich unterscheiden.
Lösung: Die Bestellnummer aus dem Shop-System als Kennung übergeben. Bei Shopify liefert das Custom Pixel die Bestellnummer, bei WooCommerce die Order-ID. Was rückwirkend fehlt, kannst du nicht nachtragen. Ab dem Fix zählt jede Bestellung.
5. Das Cookie-Banner verweigert das Werbe-Cookie
Symptom: Nach der Einführung oder Umstellung eines Cookie-Banners bricht die Zählung ein, während die Bestellungen normal bleiben.
Prüfung: Steht im Consent Mode das Signal für Werbespeicherung auf “verweigert”, speichern die Google-Tags keine Cookies. Damit wird auch die Klick-Kennung nicht abgelegt und das Tag sendet nur noch einen Ping ohne Kennung. Wenn dein Banner standardmäßig alles verweigert und die Zustimmung nie an die Google-Tags weitergibt, sieht jede Bestellung so aus, als wäre die Zustimmung verweigert worden. Prüfe im Tag Assistant den Consent-Status vor und nach dem Klick auf “Akzeptieren”.
Lösung: Die Zustimmung aus dem Banner muss als Update bei den Google-Tags ankommen, bevor das Conversion-Tag auf der Dankesseite feuert. Welche Variante zu deiner Lage passt, klärt der Leitfaden Consent Mode Basic oder Advanced.
6. Die Klick-Kennung überlebt den Weg zur Dankesseite nicht
Symptom: Tag feuert, Kennung ist eindeutig, Zustimmung liegt vor. Trotzdem fehlen Bestellungen, besonders bei Zahlung über einen externen Anbieter oder nach einem Domainwechsel.
Prüfung: Google erkennt eine Bestellung nur dann als Folge eines Anzeigenklicks, wenn die Klick-Kennung aus der Landingpage-URL in einem Cookie auf deiner Domain liegt. Dafür ist der Conversion Linker im Tag Manager zuständig oder das Google-Tag auf jeder Seite. Fehlt beides, gibt es kein Cookie. Zweiter Fall: Eine Weiterleitung entfernt den Parameter aus der URL, was Google in der Hilfe zur seitenweiten Kennzeichnung ausdrücklich als Ursache nennt. Dritter Fall: Der Kunde zahlt auf der Domain des Zahlungsanbieters und landet auf einer Dankesseite unter einer anderen Domain, auf der das Cookie nicht gilt. Prüfe drei Dinge: Steht der Parameter gclid nach dem Klick in der Adresszeile? Liegt danach ein Cookie namens _gcl_aw auf der Domain? Ist die Dankesseite auf derselben Domain?
Lösung: Conversion Linker auf allen Seiten, Weiterleitungen so einstellen, dass sie Parameter durchreichen, Dankesseite auf der eigenen Domain oder domainübergreifende Messung einrichten.
Gruppe 3: Die Uploads sind stehengeblieben
Kennzeichen: Die betroffene Conversion-Aktion hat als Quelle “Import” oder “Google Analytics”, nicht “Website”. Im Browser kannst du hier nichts prüfen, weil die Bestellungen nie über den Browser gemeldet wurden.
7. Das Upload-Werkzeug hat den Zugang verloren
Symptom: Die Aktion mit Bestellungen aus dem Shop-System oder Anfragen aus dem CRM zeigt seit einem Stichtag nichts mehr. Website-Aktionen laufen normal.
Prüfung: Zwei Änderungen bei Google treffen genau diese Werkzeuge. Seit dem 15. Juni 2026 nimmt die Google Ads API von neuen Integrationen keine Offline-Conversions mehr an, für neue Verbindungen läuft dieser Weg nur noch über die Data Manager API. Wer zwischen Dezember 2025 und Mai 2026 nichts hochgeladen hat, gilt als neu. Und am 9. September 2026 hat Google die Entwickler-Token abgeschaltet, der Zugang hängt seither am Google-Cloud-Projekt, aus dem die Anmeldedaten stammen. Ein Werkzeug, dessen Anbieter nicht umgestellt hat, lädt seitdem ins Leere. Sieh im Werkzeug nach Fehlern oder einer abgelaufenen Verbindung. Im Werbekonto zeigt die Aktion unter Uploads, wann der letzte angekommen ist.
Lösung: Verbindung neu autorisieren, beim Anbieter nachfragen, ob er auf die Data Manager API umgestellt hat. Der Artikel Google hat am 9. September den alten Zugang zur Werbeschnittstelle abgeschaltet beschreibt die Prüfung in zehn Minuten.
8. Der Import aus Google Analytics 4 ist gerissen
Symptom: Die Aktion mit Quelle “Google Analytics (GA4)” zeigt nichts mehr, in GA4 selbst kommen die Schlüsselereignisse weiter an.
Prüfung: Der Import setzt voraus, dass GA4-Property und Werbekonto verknüpft sind und die automatische Tag-Kennzeichnung eingeschaltet ist. Wird die Verknüpfung entfernt, etwa beim Aufräumen der Property, bleibt die Conversion-Aktion im Werbekonto bestehen, bekommt aber keine Daten mehr. Prüfe in GA4 unter Verwaltung, Produktverknüpfungen, ob das Werbekonto noch dort steht.
Lösung: Verknüpfung neu setzen. Und einmal grundsätzlich entscheiden: Wenn die Website-Aktion und die GA4-Aktion beide “Kauf” heißen, darf nur eine davon primär sein, sonst zählst du doppelt.
Gruppe 4: Die Zahlen stimmen, sehen aber falsch aus
Kennzeichen: Tag feuert, Kennung eindeutig, Uploads laufen, trotzdem weniger Conversions als erwartet. Hier hat sich nicht die Messung geändert, sondern die Regel, nach der Google zählt.
9. Zuordnung oder Conversion-Fenster wurden geändert
Symptom: Der Rückgang beginnt an einem Tag, an dem niemand am Shop gearbeitet hat, aber jemand im Werbekonto.
Prüfung: Änderungsverlauf des Kontos öffnen, nach Conversion-Einstellungen filtern. Ein verkürztes Conversion-Fenster oder ein Wechsel des Zuordnungsmodells verschiebt, welche Bestellungen einem Klick zugerechnet werden. Die Bestellungen sind noch da, sie hängen nur an anderen Klicks oder an keinem.
Lösung: War die Änderung Absicht, dokumentieren und die Vergleichszeiträume anpassen. Wenn nicht, zurückstellen. Rückwirkend zählt Google nichts nach.
10. Eine zweite Conversion-Aktion steht auf sekundär
Symptom: Die Spalte “Conversions” ist eingebrochen, die Spalte “Alle Conversions” nicht.
Prüfung: Sekundäre Conversion-Aktionen erscheinen nur in “Alle Conversions”, nicht in “Conversions”. Hat jemand die Aktion, die deine Bestellungen zählt, auf sekundär gestellt oder eine Website-Aktion durch eine importierte GA4-Aktion ersetzt, die Google standardmäßig auf sekundär setzt, verschwinden die Bestellungen aus der Hauptspalte. Sieh unter Zielvorhaben nach, welche Aktion primär ist.
Lösung: Genau eine Aktion pro Zielvorhaben auf primär, der Rest bewusst auf sekundär.
11. Die Umstellung auf AI Max im September verschiebt, wo Conversions landen
Symptom: Suchkampagnen mit weitgehend passenden Keywords auf Kampagnenebene oder automatisch erstellten Assets zeigen seit September andere Zahlen pro Kampagne, Anzeigengruppe oder Keyword. Die Summe im Konto ist stabil.
Prüfung: Google hat zwischen dem 1. und 30. September 2026 diese Kampagnen automatisch auf AI Max umgestellt. Seither schaltet Google Anzeigen auch für Suchanfragen außerhalb deiner Keyword-Liste und die Bestellungen laufen über neue Suchbegriffe und teils andere Zielseiten. Wer Conversions auf Keyword-Ebene auswertet, sieht Verschiebungen. Vergleiche die Summe auf Kontoebene in “Conversions (nach Conv.-Zeit)” mit dem Shop. Ist sie stabil, fehlt nichts.
Lösung: Berichte auf Kampagnen- oder Kontoebene lesen, Suchbegriffsbericht prüfen. Was vor der Umstellung zu prüfen war, steht im Artikel Google stellt im September deine Suchkampagnen auf AI Max um.
12. Werbeblocker und Safari bei reiner Browser-Messung
Symptom: Kein Stichtag, sondern ein dauerhafter Abstand zwischen Shop und Werbekonto, der bei Kunden mit iPhone größer ist.
Prüfung: Läuft dein Conversion-Tag ausschließlich im Browser, hängt jede Meldung davon ab, dass der Browser das Skript lädt und das Cookie lange genug behält. Werbeblocker unterbinden den Aufruf, Safari begrenzt die Lebensdauer von Cookies, die per Skript gesetzt werden. Das ist kein Fehler in deinem Setup. Ist der Abstand zwischen Shop und Werbekonto seit Monaten ungefähr gleich, ist es diese Ursache und keine der elf davor.
Lösung: Erweiterte Conversions einschalten, damit Google Bestellungen über gehashte Kundendaten zuordnen kann. Oder die Meldung serverseitig aus dem Shop-System schicken. Beides ist Teil des Service Web-Tracking.
Symptom zu Ursache
| Was du siehst | Wahrscheinliche Ursache | Nummer |
|---|---|---|
| Status “Tag inaktiv” oder “Nicht bestätigt” | Tag entfernt, verschoben oder nie veröffentlicht | 1, 3 |
| Shopify ohne Plus, Rückgang ab Ende August | Script Tags abgeschaltet | 2 |
| Status “Keine aktuellen Conversions”, Tag im Netzwerk-Tab sichtbar | Kennung, Zustimmung oder Klick-Kennung | 4, 5, 6 |
| Sprung nach Checkout-Umbau, Zahl viel zu klein | Feste oder fehlende Transaktions-Kennung | 4 |
| Einbruch nach neuem Cookie-Banner | Werbe-Cookie verweigert | 5 |
| Zahlung bei externem Anbieter, Bestellungen fehlen | Klick-Kennung geht verloren | 6 |
| Import-Aktion leer, Website-Aktionen normal | Upload-Werkzeug ohne Zugang | 7 |
| GA4-Aktion leer, GA4 selbst zählt | Verknüpfung gerissen | 8 |
| Rückgang an einem Tag ohne Shop-Änderung | Fenster oder Zuordnung geändert | 9 |
| ”Conversions” fällt, “Alle Conversions” nicht | Aktion auf sekundär | 10 |
| Verschiebung zwischen Kampagnen seit September | AI Max | 11 |
| Dauerhafter Abstand ohne Stichtag | Werbeblocker, Safari | 12 |
Das Abschlussprotokoll
Eine Reparatur ohne Beleg ist keine Reparatur. Nach jedem Fix:
- Echte Testbestellung oder echte Testanfrage auslösen, nicht im Vorschau-Modus. Bestellnummer notieren.
- Im Netzwerk-Tab prüfen, dass der Aufruf an Google mit dieser Bestellnummer als Kennung abgeht.
- Warten. Website-Conversions erscheinen meist innerhalb weniger Stunden, Uploads und GA4-Importe brauchen länger. Erst nach 24 Stunden von einem Fehler ausgehen.
- Im Werbekonto nachsehen, dass die Testbestellung in “Conversions (nach Conv.-Zeit)” am richtigen Tag steht und der Status auf “Conversions werden erfasst” gewechselt hat.
- Dokumentieren: Datum des Ausfalls, Datum der Reparatur, Ursache nach Nummer, wer was geändert hat. Die Lücke dazwischen kannst du bei Google nicht füllen, aber beim Bewerten der Kampagnen ausklammern.
- Wiederholen nach jedem Theme-Update, Plugin-Update und jeder Container-Veröffentlichung. Fünf Minuten, die die nächste Stunde sparen.
Wer das nicht von Hand machen will, lässt die Bestellungen pro Tag aus dem Shop gegen die Conversions pro Tag aus dem Werbekonto laufen und bekommt eine Nachricht, sobald das Verhältnis kippt. Das ist der Kern des Service Monitoring.
Was FW Delta hier tut
Wenn du nach dieser Stunde nicht sicher bist, welche der 12 Ursachen es ist oder ob es mehrere gleichzeitig sind, übernimmt FW Delta die Prüfung als Tracking-Check. Du bekommst innerhalb von zwei Arbeitstagen einen schriftlichen Befund: was fehlt, seit wann, warum und was die Behebung kostet. Keine Reparatur ohne vorherige Freigabe, kein Abo.
Danach entscheidest du, ob du es selbst behebst oder ob wir es machen. Der Service Web-Tracking baut die Meldung so, dass sie das nächste Update überlebt. Monitoring sorgt dafür, dass du den nächsten Ausfall nach einem Tag kennst und nicht nach zwei Wochen.