Einschätzungen
zum Selberentscheiden.
Einschätzungen zu Tracking, Software-Kosten und eigener Technik. Konkret, ehrlich und ohne Fachchinesisch, damit du danach entscheiden kannst.
Google stellt im September deine Suchkampagnen auf AI Max um. Bevor Google breiter sucht, muss es die richtigen Bestellungen sehen.
Im Laufe des September 2026 stellt Google Suchkampagnen, die weitgehend passende Keywords auf Kampagnenebene oder automatisch erstellte Assets nutzen, von allein auf AI Max um. Danach zeigt Google deine Anzeigen auch für Suchanfragen, die nicht in deiner Keyword-Liste stehen. Welche das sind, entscheidet Google anhand der Bestellungen, die es in deinem Werbekonto sieht. Wenn diese Zahlen falsch sind, sucht Google ab jetzt in die falsche Richtung.
Google hat am 9. September den alten Zugang zur Werbeschnittstelle abgeschaltet. Wenn ein Werkzeug deine Bestellungen an Google Ads meldet, prüf jetzt, ob sie noch ankommen.
Am 9. September 2026 hat Google die Entwickler-Token für die Google Ads API abgeschaltet. Schon seit Juni nimmt die alte Schnittstelle von neuen Verbindungen keine Bestellungen aus dem Shop-System und keine Anfragen mit Kundendaten mehr an. Beides betrifft nicht dich, sondern die Werkzeuge, die im Hintergrund für dich Bestellungen ins Werbekonto laden. Genau deshalb merkst du es erst, wenn die Zahlen fehlen.
Seit zwei Wochen sieht Google weniger Bestellungen als dein Shop. Am 26. August ist ein Skript verstummt, nicht dein Umsatz.
Am 26. August 2026 hat Shopify für Shops ohne Plus die alten Skripte auf der Dankes- und der Bestellstatusseite abgeschaltet. Zwei Wochen später sehen viele Shops in Google Ads einen schleichenden Rückgang, bei Meta einen Knick. Beides sieht aus wie weniger Verkauf. In den meisten Fällen fehlt nur die Meldung.
Google baut den Tag Manager um. Bevor du auf Aktualisieren klickst, prüf drei Dinge.
Seit dem 20. August 2026 bietet Google eine neue Oberfläche für Google-Tag und Tag Manager an, mit einer aufgeräumten Übersicht und einer Funktion, mit der du Bestellungen per Klick auf ein Element deiner Seite anlegst. Der Umstieg ist freiwillig. Genau deshalb solltest du vorher wissen, was in deinem Container hängt.
Am 26. August stoppt Shopify das Skript, das deine Bestellungen an Google und Meta meldet.
Shopify beendet für Shops ohne Plus am 26. August 2026 die Unterstützung für Script Tags auf der Dankes- und der Bestellstatusseite. In vielen Shops hängt genau dort die Meldung der Bestellung an Google und Meta. Die Bestellungen laufen danach unverändert weiter, nur meldet sie niemand mehr.
Dein Abhängigkeitsscanner liest package.json. Der Angriff vom 4. August lag daneben, im Konfigurationsordner.
Am 4. August 2026 wurden laut Wiz über 400 npm-Pakete kompromittiert. Bemerkenswert ist nicht der Weg hinein, den kennt man seit Jahren. Bemerkenswert ist der Weg zum Bleiben: Konfigurationsdateien von KI-Agenten und Entwicklungsumgebungen, also Dateien, die kein Abhängigkeitsscanner öffnet.
Der Omnibus hat die Hochrisikopflichten verschoben. Artikel 50 gilt trotzdem ab dem 2. August.
Seit dem 27. Juli 2026 ist der Digital Omnibus in Kraft und schiebt die Hochrisikopflichten des AI Act nach hinten. Fast überall steht Aufschub in der Überschrift. Artikel 50 ist davon nicht erfasst und gilt ab dem 2. August 2026, sechs Tage nach dem Inkrafttreten der Verschiebung.
Souveräne Cloud ist ein Versprechen über Technik. Ob es auch eines über Gesetze ist, steht in keiner Pressemitteilung.
Die europäischen Souveränitätsangebote der großen Cloud-Anbieter sind technisch ungewöhnlich genau beschrieben: eigene Gesellschaften, Betrieb durch Menschen mit Wohnsitz in der EU, keine kritischen Abhängigkeiten außerhalb der EU. Genau diese Genauigkeit macht sichtbar, worüber die Ankündigungen schweigen.
Die CRA-Meldepflicht startet am 11. September 2026 und gilt auch für längst verkaufte Produkte
Der Cyber Resilience Act zieht die Meldepflicht 15 Monate vor die übrigen Anforderungen. Ab dem 11. September 2026 gilt Artikel 14 für jeden Hersteller, der Produkte mit digitalen Elementen in der EU verkauft, ausdrücklich auch für Produkte von vor Jahren. Was organisatorisch und technisch stehen muss, bevor die erste Uhr läuft.
Der Tokenpreis ist die einfachste Zahl im Agentenbetrieb und die einzige, die nichts entscheidet.
Anbieter veröffentlichen Preise pro Million Token. Rechnungen entstehen pro Versuch. Bezahlt wird am Ende pro abgeschlossenem Fall. Zwischen diesen drei Größen liegen Faktoren, die keine Preisliste ausweist. Genau dort entscheidet sich, ob ein Agent trägt oder nur beschäftigt ist.
Dein Team schreibt mehr Code, als es freigeben kann. Der Engpass sitzt jetzt im Review.
Zwei große Auswertungen aus 2026 zeigen dasselbe Bild: KI-gestützte Änderungen sind deutlich größer und warten länger auf einen Prüfer. Immer mehr davon werden ohne Prüfung übernommen und die Zahl der Störungen je Änderung steigt. Der Engpass ist nicht mehr das Schreiben, sondern die Freigabe.
Seit dem 15. Juni entscheidet nur noch dein Cookie-Banner, was Google Ads aus Google Analytics bekommt.
Bis Juni 2026 gab es zwei Bremsen für den Datenfluss von Google Analytics zu Google Ads: den Google-Signals-Schalter und das Zustimmungssignal aus dem Cookie-Banner. Seit dem 15. Juni wirkt nur noch eine davon. Wer sich unbemerkt auf die andere verlassen hat, misst seitdem etwas anderes als vorher.
Der Omnibus verschiebt zwei Fristen des AI Act. Der 2. August 2026 bleibt.
Der Digital Omnibus schiebt die Hochrisikopflichten des AI Act auf Dezember 2027 und August 2028. Unverändert bleiben die Pflichten für Modellanbieter, die Transparenzpflichten aus Artikel 50 und die Bußgeldbefugnis der Kommission. Was am 2. August 2026 tatsächlich gilt und welche Entscheidungen du jetzt treffen solltest, damit der Dezember 2027 keinen Umbau erzwingt.
Ein Lizenzwechsel kostet dich eine Migration und die Rücknahme gibt sie dir nicht zurück
HashiCorp hat 2023 die Lizenz von Terraform geändert, Redis 2024. Beide Male entstand innerhalb weniger Wochen eine Abspaltung unter einem Stiftungsdach. Elastic und Redis haben ihre Lizenzen später wieder geöffnet und die Abspaltungen sind trotzdem geblieben. Warum Lizenzrisiko in dieselbe Liste gehört wie Anbieterrisiko und wie ein Ausstiegspfad aussieht, bevor du ihn brauchst.
Agenten loggen sich nicht ein. Wer 2026 trotzdem pro Sitzplatz verlängert, friert die falsche Kennzahl ein.
Software wurde jahrzehntelang pro Person mit Login abgerechnet. Agenten haben keinen Login, erzeugen aber Last. GitHub, Salesforce, Workday und Zendesk stellen gerade auf Verbrauch oder Ergebnis um, meist zusätzlich zum Sitzplatz. Was das für Verträge bedeutet, die dieses Jahr verlängert werden.
Der Data Act gibt dir ein Recht auf den Cloud-Wechsel. Ob du es nutzen kannst, entscheidet deine Technik.
Kapitel VI des Data Act macht den Anbieterwechsel zur Pflicht des Anbieters. Hindernisse müssen weg, der Wechsel läuft in einer festen Fristenkette und ab dem 12. Januar 2027 darf er nichts mehr kosten. Altverträge sind nicht geschützt. Was das für deine nächste Vertragsverlängerung bedeutet und was deine Technik können muss, damit aus dem Anspruch ein machbarer Umzug wird.
Eine zugesagte Erstattung wird zurückgenommen. Was eine Plattform dabei wirklich verliert.
Ein Lieferdienst bestätigt schriftlich eine Erstattung von 22,71 EUR. Zwei Tage später nimmt ein anderer Mitarbeiter die Zusage zurück, mit einer falschen Begründung. Der Fall zeigt, was passiert, wenn Support-Systeme kein Gedächtnis haben.
Wie eine Firma mit drei Leuten zehn Millionen Umsatz tragen könnte
Zehn Millionen Euro Umsatz mit drei Leuten ist kein Fall aus unserer Kundenliste, sondern ein Rechenmodell. Es zeigt, welche Aufgaben Agenten übernehmen können, welche drei Rollen bei Menschen bleiben und woran das Modell in der Praxis hängt.
Prompt Engineering ist tot. Was zählt, ist der Code, der die Antwort des Modells prüft.
Ein Prompt ist eine Textanweisung an ein Sprachmodell. Er liefert bei gleichem Input nicht immer dieselbe Antwort und daran ändert auch die hundertste Formulierung nichts. Verlässlich wird ein KI-Prozess erst durch den Code drumherum, der die Antwort prüft, filtert und im Zweifel an einen Menschen weitergibt.
Warum die monatliche SaaS-Gebühr die falsche Zahl ist und wann Eigenbau günstiger wird
Software-Abos wirken günstig, weil du jeden Monat nur einen kleinen Betrag siehst. Die Summe über drei Jahre inklusive Preiserhöhungen und Nutzerlizenzen sieht anders aus. Dieser Artikel zeigt, wie du die Rechnung ehrlich aufstellst und in welchen Fällen ein eigenes System günstiger ist.
Was Meetings wirklich kosten und wie du die Summe für dein Unternehmen ausrechnest
Kaum ein Unternehmen weiß, was seine Meetings kosten, weil die Summe in keiner Kostenstelle auftaucht. Dieser Artikel zeigt eine einfache Rechnung mit deinen eigenen Zahlen, welche Meeting-Typen sich ersetzen lassen und wie eine meetingfreie Woche als Test funktioniert.
Warum der Datenschutz selten das Problem ist, wenn ein KI-Projekt sechs Monate liegen bleibt
Viele KI-Vorhaben scheitern nicht an der DSGVO, sondern an einer Prüfung, die nie zu Ende kommt. Das liegt weniger am Gesetz als an Anreizen: Wer freigibt, trägt das Risiko, wer blockiert, trägt keins. Welche Einwände tatsächlich tragen und wie eine Architektur aussieht, mit der der Datenschutzbeauftragte etwas Konkretes prüfen kann.
Denken wird billig. Was das für Firmen heißt, die Denkleistung verkaufen oder einkaufen.
Eine Antwort aus einem Sprachmodell kostet heute den Bruchteil eines Cents. Damit verschiebt sich, was in einer Firma intern gemacht wird, was eingekauft wird und was überhaupt gemacht wird. Der Artikel erklärt die Mechanik ohne Prognosen und sagt, wo sie nicht greift.
Unterbrechungen kosten mehr Kapazität als die Meetings selbst
Eine Unterbrechung kostet nicht die zwei Minuten, die sie dauert, sondern den Weg zurück in die Aufgabe. Dieser Artikel beschreibt, wie FW Delta ungestörte Arbeit als Standard behandelt, was das im Alltag bedeutet und was du davon in deinem Unternehmen prüfen kannst.
Das wichtigste Wissen deiner Firma steckt in Köpfen und alten Mails. So wird es auffindbar, bevor es geht.
Wenn ein erfahrener Kollege geht, geht sein Wissen mit. Wikis halten davon wenig fest, weil niemand Zeit hat, sie zu pflegen. Eine Suche, die nach Bedeutung statt nach Stichworten sucht, macht Mails, Tickets und Anleitungen nutzbar, so wie sie sind.
Eine offene Stelle kostet jeden Tag. Wo Automatisierung im Bewerbungsprozess wirklich Zeit spart.
Eine offene Stelle kostet jeden Tag, den sie unbesetzt bleibt. Trotzdem vergehen zwischen Bewerbung und erstem Gespräch oft Wochen. Der Artikel zeigt, wo die Zeit verloren geht, welche Schritte eine Maschine übernehmen kann und wo ein Mensch entscheiden muss.
Dein CRM ist leer, weil deine teuersten Leute es füllen sollen
Ein CRM lebt von Daten, die niemand gern eintippt. Deshalb bleiben Felder leer und die Pipeline zeigt einen Stand, der nicht stimmt. Der Artikel beschreibt, wie ein CRM aussieht, das seine Daten selbst erfasst und wo die Grenzen davon liegen.
Alte Software kostet mehr als ihre Lizenz. Sie bindet Leute an Masken, die kein Mensch mehr ausfüllen müsste.
Viele Firmen bezahlen Nutzerplätze in ERP und CRM für Arbeit, die aus Abtippen und Weiterleiten besteht. Die Software bleibt, aber die Logik kann in eine eigene Schicht wandern. Der Artikel zeigt, wie das geht, was es bei der Buchhaltung rechtlich braucht und wo die Grenzen liegen.
Warum dein Chatbot Geld kostet und was an seine Stelle tritt
Viele Firmen haben ein Chatfenster eingeführt und nach ein paar Wochen gemerkt, dass es niemand mehr nutzt. Der Artikel erklärt, warum ein Chatbot Arbeit erzeugt statt sie abzunehmen, was ein Agent anders macht und welche Grenzen er braucht.
Der häufigste Angriffsweg ist kein Programmfehler. Warum Automatisierung auch Sicherheit bedeutet.
Sicherheitsverantwortliche fragen, ob man Daten einer KI geben darf. Ob man sie einem Menschen geben darf, fragt selten jemand. Der Artikel erklärt, warum automatisierte Abläufe prüfbarer sind als manuelle und welche neuen Risiken sie mitbringen.
Datenschutz ist kein Grund, auf KI zu verzichten. Er ist eine Anforderung an den Aufbau.
In vielen Erstgesprächen folgt auf das Interesse an KI die Frage, ob man das überhaupt darf. Danach passiert nichts mehr. Der Artikel zeigt, welche drei Bausteine eine Datenschutzprüfung tragen und wo ihre Grenzen liegen.
Wachsen, ohne für jeden Umsatzschritt neue Leute einzustellen
Mehr Umsatz hieß bisher fast immer mehr Leute. Für viele wiederkehrende Aufgaben gilt das nicht mehr. Der Artikel beschreibt, welche Aufgaben sich eignen, wo die Grenzen liegen und woran du erkennst, ob dein Unternehmen ohne proportional mehr Personal wächst.
Warum ich FW Delta gegründet habe. Ein Dienstleister, der nach Stunden abrechnet, verdient an deinem Problem.
Viele Unternehmen zahlen Monat für Monat an Dienstleister, die manuelle Arbeit erledigen, statt sie abzuschaffen. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Folge des Abrechnungsmodells. Warum ich beide Seiten kenne und was ich mit FW Delta anders mache.
Rückblick auf 2025. Warum Firmen mit hohem Personalkostenanteil einen Preiskampf nicht durchhalten.
2025 stiegen die Insolvenzzahlen weiter und die Löhne auch. Gleichzeitig wurde es deutlich günstiger, Routinearbeit von Programmen erledigen zu lassen. Ein Rückblick auf das Jahr, in dem der Personalkostenanteil zur entscheidenden Kennzahl wurde, mit einem ehrlichen Rechenbeispiel und drei Dingen, die du für 2026 prüfen kannst.
Schluss mit Software mieten.
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